Entschuldige mein Gähnen!
Zwei Jahre war das Glück mir hold,
ich wollte mit Dir leben,
Dir guter Geistespartner sein
und Harmonie erstreben.
Doch Du hast, außer gutem Sex
mir wenig Lust gegeben,
jetzt steh´ ich hier
und bin perplex.
Mal ein Gespräch, ein kleiner Wink
aus Deiner Herzensmitte,
bekam ich nie , ich war egal,
was zählte war die Sippe.
Es gibt noch einen anderen Grund,
Dein wahrer Partner ist der Hund,
hier gäbe es keinen Verzicht,
so sehr liebst Du mich nicht.
Mal brauchst Du mich für Deine Lust,
läd´st bei mir ab, den Alltagsfrust,
willst nicht mehr einsam sein
und denkst dies zählt allein.
Ach Dein Humor, wie er mich kränkt,
wie er Gefühle zügelt
und meinen Freiheitsdrang bestärkt,
die Rebellion beflügelt.
Seit Wochen stellt sich schon die Frage,
ich weiß nur nicht wie ich´s Dir sage.
Am Anfang war die Zeit sehr schön,
jetzt steh´ ich hier und möchte geh´n.
Ich möchte keine Trauer seh´n
und keine Kroko-Tränen.
Zu unterschiedlich sind wir zwei
drum akzeptier´, es ist vorbei.
Entschuldige mein Gähnen!
Autorin: Ralfeva Millionär